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Frauen und Verhütung – die letzten 50 Jahre

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Was Verhütungsmittel in fünf Jahrzehnten verändert haben

Die Welt kennenlernen, erste Job-Erfahrungen sammeln und dann eine Familie gründen, wenn es einem gut passt. Den Zeitpunkt für die Schwangerschaft zu bestimmen ist in der westlichen Welt für die meisten Frauen – dank moderner Verhütungsmethoden – heutzutage ganz normal. Doch das war nicht immer so: Hunderte Jahre lang waren sich Menschen nicht über ihre Sexualität bewusst. Dadurch glich das Kinderkriegen lange einem unberechenbaren Glücksspiel. Um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Maßnahmen ergriffen: Von Beschwörungen und Amuletten bis hin zu chemischen Tinkturen oder Waschvorgängen. Kaum etwas blieb unversucht – allerdings ohne messbaren Erfolg.

Revolutionäres Verhütungsmittel für Frauen: Die Antibabypille

Nach vielen Jahrzehnten der Forschung gelang es eine ungewollte Schwangerschaft gezielt und wirksam zu verhindern: Der Wissenschaftler Ludwig Haberlandt entwickelte in den 1920er Jahren das Grundrezept der Pille. Nach seinem Tod gelang es den Pharmakologen Gregory Pincus und John Rock am 18.08.1960 die erste Antibabypille in den USA auf den Markt zu bringen – ein nie dagewesener Meilenstein in der Verhütung für Frauen. Auch wenn damals viele Menschen die Pille als einen großen Fortschritt ansahen, weckte ihre Verwendung auch Zweifel. Gegenstimmen wurden laut und es begann eine gewaltige Diskussion über die moralische Vertretbarkeit dieser Form der Verhütung für Frauen sowie ihre Auswirkungen auf die Geburtenrate, die nach Einführung der Pille merklich abfiel. Erst nach rund 10 Jahren wurde die Pille tatsächlich als gängiges Verhütungsmittel für Frauen angesehen und ihre Einnahme akzeptiert.

Verhütungsmittel für Frauen förderten die sexuelle Revolution

Schon bald bemerkte man allerdings: Genauso individuell wie die Bedürfnisse und Lebensweisen von Frauen sind, so individuell sind auch ihre Ansprüche an die Verhütung. Deshalb wurden bereits kurz nach Vermarktung der ersten Antibabypille weitere Forschungen betrieben, um weitere Verhütungsmittel für Frauen zu entwickeln. Heute gibt es nicht nur verschiedene Wirkstoffkombinationen oder die Minipille sondern auch verschiedene andere Verhütungsmethoden für Frauen. Beispielsweise den Verhütungsring. Welche Pillenarten es gibt, was sie ausmacht und ob sie auch für dich geeignet sind, erfährst du hier.

Es ist allerdings wichtig, dass du mit deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin sprichst, wenn du die Pille nehmen oder zu einer anderen Verhütungsmethode wechseln möchtest, damit er oder sie das entsprechende Präparat verschreiben kann.

Aristo

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