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Vorsorgetermine beim Frauenarzt sind wichtig

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Wie läuft der Termin ab?

Meistens gehen wir nur dann zum Arzt wenn wir krank sind und akute Beschwerden haben – so geht es dir sicherlich auch. Beim Frauenarzt sieht das allerdings etwas anders aus, denn ihn solltest du am besten jedes halbe Jahr zur Vorsorge aufsuchen. Das ist nötig, damit dein Frauenarzt oder deine Frauenärztin herausfinden kann, ob du z.B. deine Pille gut verträgst und damit er im Rahmen des Vorsorgetermins die Möglichkeit hat, etwaige Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Der Vorsorge-Check bei deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt besteht aus drei Schritten: Zuerst spricht er persönlich mit dir über dein Befinden und deine Lebenssituation. In der anschließenden Vorsorgeuntersuchung tastet der Frauenarzt Brust, Bauch und Lymphknoten vorsichtig ab. Auf dem Untersuchungsstuhl kann dein Unterleib und Genitalbereich genau kontrolliert werden, wobei der Frauenarzt vorsorglich auf Symptome für Entzündungen, Geschlechtskrankheiten oder Anzeichen einer Schwangerschaft achtet. Der wichtigste Teil der Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen, wie der Frauenarzt auch genannt wird, ist der Abstrich (PAP-Test), denn dieser dient als Vorsorgemaßnahme gegen Gebärmutterhalskrebs. Dazu entnimmt der Frauenarzt eine Probe der Gebärmutterschleimhaut, die anschließend im Labor auf Auffälligkeiten untersucht wird. Da der Test so wichtig ist, werden die Kosten dafür einmal im Jahr von deiner Krankenkasse übernommen. 

Neben den regelmäßigen Vorsorgekontrollen, solltest du bei plötzlichen Schmerzen oder Anzeichen einer Geschlechtskrankheit umgehend einen Termin bei deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin ausmachen. Auch wenn die Vorsorgetermine normalerweise in größeren Abständen vereinbart werden, im Notfall ist dein Arzt in der Regel immer für dich da. Sollte das nicht der Fall sein, hast du immer die Möglichkeit in eine Notaufnahme eines Krankenhauses zu gehen. Bitte scheue dich nicht davor auch unangenehme Themen anzusprechen, denn dein Frauenarzt ist, wie jeder andere Arzt auch, zum Schweigen verpflichtet und wird deshalb niemandem von deinem Problemen oder Sorgen erzählen, die möglicherweise bei der Vorsorgeuntersuchung festgestellt wurden. 

 

Bildquelle: ©georgerudy/Fotolia

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